Ewa Zeuner – Mezzosopran,
in Zabrze (Polen) geboren. Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden – Klasse von Prof. Christian Elßner. Das Aufbaustudium (Konzertklasse) schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie belegte Meisterkurse bei Peter Schreier und Elisabeth Schwarzkopf. Ihre kirchen- und kammermusikalischen Konzerte führten sie mit vielen deutschen und internationalen Partnern zusammen.
Parallel nahm sie Engagements im Bereich Oper wahr. In der Saison 2014/2015 debütierte sie als Kundry im „Parsifal“ am Nationaltheater in Zagreb unter der Leitung von Niksa Bareza. 2017 folgte die Partie der Krystina in der Oper „Passagierin“ von M. Weinberg an der Semperoper Dresden. 2018 sang sie die Partie der Marthe in der szenischen Welturaufführung der Oper „Guru“ von Laurent Petitgirard an der Schlossoper Stettin unter musikalischer Leitung des Komponisten. Ebenfalls in Stettin erschien sie 2019 als Ulrica in G. Verdis „Maskenball“, wo sie auch 2023 die Partie der Azucena in der Neuinszenierung von „Troubadour“ übernahm. Wiederaufnahmen beider Opern mit ihrer Beteiligung folgen bis heute. 2022 kehrte sie als Ludmila in der „Verkauften Braut“ von B. Smetana an die Semperoper Dresden zurück. 2024 erschien Ewa Zeuner in der Partie der Old Woman in der Neuinszenierung der Oper „Sleepless“ von P. Eötvös an der Oper Chemnitz. In der letzten Spielzeit übernahm sie die Partie der Alisa in der Oper „Lucia di Lammermoor“ von G. Donizetti an der Semperoper Dresden.
Ihr Konzertrepertoire umfasst die großen Werke Bachs, Händels und Mozarts, Oratorien von Mendelssohn, Verdis Requiem sowie einige Stücke der Neuen Musik, dabei auch mehrere Uraufführungen. Bei Konzerten und Aufführungen arbeitete sie u.a. mit Andrew Parrott, Fabio Bonizzoni, Christophe Rousset, Tonino Battista, Erik Nielsen, Helmut Rilling, Srba Dinić Hans-Christoph Rademann, Andreas Spering, Johannes Wulff-Woesten, Friedrich Praetorius, Jerzy Wolosiuk, Roberto Rizzi Brignoli und Krzysztof Penderecki zusammen.




